PFINGST­WETTKAMPF 2018

Ausgangs­lage

Tragkraftspritze, gestartet, ausgekuppelt, alle Abgänge geöffnet

  • 1x A-Saugkorb
  • 3x A-Saugschläuche
  • 1x Ventilleine (zusammengelegt)
  • 1x B-Druckschlauch
  • 4x C-Druckschläuche
  • 1x Verteiler (Niederschraubventil), alle Abgänge geöffnet, 3. Rohr auf C reduziert
  • 2x Mehrzweck-C-Strahlrohre

Aufbau­ordnung und Grundsatz­regeln

Alle Gerätschaften liegen unmittelbar hinter der FP-Linie. Die Lage und Ordnung kann selbst bestimmt werden. Einzige Vorgabe: Die Schlauchkupplungen dürfen sich nicht berühren. Die Tragkraftspritze kann von jeder Wehr selbst geliefert werden. Alternativ stellen wir Rosenbauer Fox III Tragkraftspritzen in verschiedenen Ausführungen zur Verfügung. Die TS darf während der gesamten Zeit selbstständig gestartet, ein- oder ausgekuppelt werden. Die persönliche Schutzausrüstung muss der HFUK und der einzelnen Arbeitstätigkeiten entsprechen. Verantwortlich ist der örtliche Wehrführer.

NEU in diesem Jahr:
- Die im ersten Lauf gelosten drei Staffeln stellen die Gerätschaften für den gesamten Wettkampftag.
- Der Staffelführer darf diesmal mitarbeiten


Übung

Bevor der Teil 1 der Übung beginnt, muss jeweils eine Vorübung durchgeführt werden. Die Reihenfolge der drei Vorübungen für
a) die Vorläufe
b) das Halbfinale
c) das Finale
wird am Wettkampftag ausgelost und mitgeteilt

Vorübung 1 - "Wasser über Kopf"
Alle Staffelmitglieder sitzen auf der Bank mit Blickrichtung Angriffslinie. Kommt das Kommando "zum Angriff fertig", muss von dem vordersten Staffelmitglied ein 5-Liter-Eimer mit mindestens 4 Litern Wasser gefüllt werden. Anschließend setzt sich das Staffelmitglied wieder auf seinen Sitzplatz und übergibt den Wassereimer über Kopf dem Hintermann. Ist der Wassereimer an das letzte Staffelmitglied übergeben worden, muss dieser den Eimer zum Schiedsrichter an der Angriffslinie bringen. Der Schiedsrichter gibt das OK für den Beginn des Teil 1, wenn mindestens 4 Liter Wasser im Eimer sind. Erst jetzt dürfen die Gerätschaften für den Teil 1 berührt werden. Der Schiedsrichter stellt den Eimer auf die Maurerbütt.

Vorübung 2 - "Knoten"
Alle Staffelmitglieder sitzen auf der Bank mit Blickrichtung Angriffslinie. Kommt das Kommando "zum Angriff fertig", muss von dem vordersten Staffelmitglied ein 5-Liter-Eimer mit mindestens 4 Litern Wasser gefüllt werden. Anschließend legt er den gefüllten Eimer auf die umgedrehte Bank (Lage ist egal). Die Bank wurde in der Zeit von den Staffelmitgliedern umgedreht. Ein weiteres Staffelmitglied holt eine Feuerwehrleine und bindet die Bank mittels Palstek, Achterknoten oder Mastwurf ein. Nun muss die Bank mit dem Wassereimer mittels Leine komplett hinter die FP-Linie gezogen werden. Der Eimer muss nun dem Schiedsrichter an der Angriffslinie übergeben werden. Der Schiedsrichter gibt das OK für den Beginn des Teil 1, wenn mindestens 4 Liter Wasser im Eimer sind. Erst jetzt dürfen die Gerätschaften für den Teil 1 berührt werden. Der Schiedsrichter stellt den Eimer auf die Maurerbütt.

Vorübung 3 - "Wasser marsch"
Alle Staffelmitglieder sitzen auf der Bank mit Blickrichtung Angriffslinie. Kommt das Kommando "zum Angriff fertig", muss von dem vordersten Staffelmitglied ein 5-Liter-Eimer mit mindestens 4 Litern Wasser gefüllt werden. Dieses Mitglied bringt den Eimer direkt zum Schiedsrichter an der Angriffslinie. Der Schiedsrichter gibt das OK für den Beginn des Teil 1, wenn mindestens 4 Liter Wasser im Eimer sind. Erst jetzt dürfen die Gerätschaften für den Teil 1 berührt werden. Der Schiedsrichter stellt den Eimer auf die Maurerbütt.


Teil 1:
Im ersten Teil muss eine Angriffsleitung mit 1x B-Schlauch, 1x Verteiler, 2x C-Schlauch und 1x Strahlrohr aufgebaut werden. Der genaue Aufbau ist der beiliegenden Skizze zu entnehmen. Ziel ist es, den gefüllten 5-Liter-Eimer von der Maurerbütt zu spritzen. Ist der Wassereimer von der Maurerbütt gespritzt worden, darf mit den 2. Teil begonnen werden. Erst nach Gelingen des 1. Teils dürfen die Staffelmitglieder die Gerätschaften des 2. Teils berühren.

Teil 2:
Im zweiten Teil der Übung müssen zwei Kanister von ihren Standorten gespritzt werden. Dazu müssen alle 4 C-Druckschläuche und die zwei Strahlrohre verwendet werden. Der genaue Aufbau ist der beiliegenden Skizze zu entnehmen. Die Übung ist beendet, wenn beide Strahlrohre Wasser führen, die Ventilleine an den A-Saugkorb angeschlossen ist und der zweite Kanister gefallen ist.


Wertung

Es starten bis zu drei Gruppen gleichzeitig im KO-System. Gewonnen hat die Staffel, die zuerst regelkonform die Übung beendet hat.
Wird der Wassereimer während der Vorübung nachgefüllt, erhält die Staffel für den Lauf 20 Strafsekunden.
Wird eine grobe Absicht durch die Schiedsrichter erkannt, wird die Staffel disqualifiziert.
Die Anweisungen der Schiedsrichter sind maßgebend. Sie dürfen Zeitstrafen aussprechen und bei groben Regelverstößen auch disqualifizieren.

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